Montag, 10. Oktober 2016

Epilog

So, mittlerweile sind wir schon wieder eine gute Woche daheim und wieder ganz in Bayern angekommen. Tatsächlich hat der Flieger auf der Strecke von Boston nach Düsseldorf eine Stunde reingeholt, so dass wir rennenderweise den (extra wartenden) Anschlussflug in letzter Sekunde erwischt haben und halbwegs pünktlich in München gelandet sind. Was Anna angeht, waren beide Flugsegmente absolut kein Problem - überm Atlantik hat sie die ganze Zeit geschlafen und von Düsseldorf nach München war sie bester Laune und hat die meiste Zeit aus dem Fenster geschaut. Und in Sachen Jetlag gab's auch keine größeren Probleme: Am zweiten Tag nach unserer Heimkehr konnten wir alle von ca. 0:00 bis ca. 2:30 nicht schlafen, aber ansonsten schläft Anna jetzt offenbar dauerhaft durch.

Natürlich vermissen wir noch immer die Freundlichkeit der Amerikaner und den Platz, den die USA einfach bieten, um etwas weniger beengt als hierzulande zu leben. Das betrifft ja nicht nur die Natur, sondern auch so Themen wie Immobilien, Parkplatzangebot oder Supermarkt-Auswahl, die erstmal nebensächlich klingen mögen, am Ende aber nicht unwesentlich die Lebensqualität mitbestimmen. Trotzdem ist es wieder schön da zu sein und Familie und Freunde ständig um uns zu haben. Und, so klischeehaft es auch klingt: Ich bin wirklich froh, endlich wieder deutsches Brot essen zu können. ;-)

Als Fazit lässt sich sagen: Unser Sommer in Neuengland war eine absolut geile Zeit, die wir sicher nie vergessen werden, und die mit Sicherheit auch der Anna sehr gut getan hat. Wir würden es jedenfalls jederzeit wieder tun, wobei wir uns einig sind, dass ein weiterer Monat nicht geschadet hätte - allein schon, um den Indian Summer noch richtig mitzuerleben, und um neben der ganzen Angelei auch die herbstliche Jagdsaison nutzen zu können.

Es bleibt uns aber vorerst nur zu sagen: Northampton, irgendwann sehen wir uns wieder!